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Leistungen 
unserer Zahnarztpraxis auf einen Blick

Wir sind im Auftrag der Zahngesundheit für unsere Patienten da und möchten ihnen mehr bieten. Deshalb haben wir uns auf ausgewählte Fachgebiete der Zahnmedizin spezialisiert:

Hypnose

Angst vor zahnmedizinischen Eingriffen, Spritzenangst, starker Würgereiz, Zähneknirschen oder Medikamentenallergie – in all diesen Fällen ist eine Behandlung unter Hypnose die Antwort, um einen angstfreien, schmerzarmen und entspannten Zahnarztbesuch zu ermöglichen.

Hypnose ist ein Verfahren zur Erlangung eines veränderten Bewusstseinszustandes, der hypnotischen Trance, der durch tiefe Entspannung gekennzeichnet ist. Die natürliche Fähigkeit zur Alltagstrance wird in der zahnmedizinischen Anwendung der Hypnose gezielt gefördert und verstärkt.

Dem Patienten wird es möglich, sich aus der momentanen Behandlungssituation zu entfernen und sich auf angenehme Vorstellungen und Erinnerungen zu konzentrieren. Es kommt zu einer völligen körperlichen Entspannung. Die Behandlung kann durchgeführt werden, ohne dass Sie etwas davon merken.

In der Zahnmedizin ist Hypnose bei fast allen Maßnahmen hilfreich. Insbesondere längere Behandlungen können in Trance ganz entspannt erlebt werden. In folgenden Fällen hat sich die zahnmedizinische Hypnose besonders bewährt:

  • große Angst vor zahnmedizinischen Eingriffen
  • Spritzenangst
  • Ohnmachtsneigung bei Zahnbehandlung
  • akute und chronische Schmerzen
  • Langzeitbehandlungen
  • übermäßiger Würgereiz
  • Zähneknirschen (Bruxismus)
  • Verspannungen im Gesichts- und Mundbereich
  • Tinnitus (Ohrgeräusche) bei Vorliegen einer zahnmedizinischen Diagnose
  • Kopfschmerzen mit einer Ursache im Bereich der Zahnheilkunde
  • Medikamentenallergien und -unverträglichkeiten
  • erhöhtes Narkoserisiko

Zahnärztin Anja Gürtler ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für zahnärztliche Hypnose (DGZH).

Prophylaxe

Um Ihnen langfristig zu gesunden Zähnen und einem strahlenden Lächeln zu verhelfen, stehen wir Ihnen auf dem Gebiet der Prophylaxe mit umfassenden Leistungen zur Verfügung:

Prophylaxe durch eine professionelle Zahnreinigung

Durch Karies entstehen oftmals hohe Kosten im Zahnbereich. Nur durch eine gezielte Vorsorge verbunden mit regelmäßigen Zahnarztbesuchen kann Karies nachhaltig verhindert oder ein Fortschreiten gestoppt werden. Regelmäßiges Zähneputzen allein reicht hier leider nicht aus. Daher empfiehlt Ihre Zahnarztpraxis Anja Gürtler eine gründliche Reinigung Ihrer Zähne – die professionelle Zahnreinigung. Diese Behandlung sollte mindestens einmal im Jahr, besser noch alle sechs Monate, durchgeführt werden.

Fluoridprophylaxe

Um den Zahnschmelz zu härten und somit die Zähne besser gegen Karies zu schützen werden Fluoride benötigt. Regelmäßige Fluoridanwendungen sind daher nötig, um den natürlichen Zahnschmelz der Zähne zu unterstützen.

Mundhygienetraining

Unser Hauptanliegen ist es, eine Optimierung Ihrer häuslichen Zahn- und Zahnfleischpflege gemeinsam mit Ihnen zu erreichen. Unser Mundhygienetraining bietet Ihnen drei Vorteile:

  • der Erhalt eigener, gesunder Zähne
  • die Ersparnis langwieriger und wiederkehrender Behandlungen
  • eine Vermeidung kostenintensiver Zahnsanierungen

Prothetik

Fehlende Zahnsubstanz oder gar eine Lücke im Gebiss ist nicht nur ein ästhetisches Problem. Auch um die vollständige Kaufunktion wiederherzustellen, sollte hier umgehend gehandelt werden. Welcher Zahnersatz dabei am besten geeignet ist, hängt vom Befund, den individuellen ästhetisch-kosmetischen Vorstellungen und vielen Details wie z. B. der Materialverträglichkeit ab.

Krone, Brücke oder Prothese – Ihre Zahnarztpraxis Anja Gürtler bietet Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, fehlende Zähne oder abgebrochene Zahnteile zu ersetzen.

Parodontologie

Eine Parodontalbehandlung ist professionelle Hilfe für Ihr Zahnfleisch. Erste Anzeichen für eine Erkrankung des Zahnfleisches sind Zahnfleischbluten und entzündetes Zahnfleisch. Der Auslöser dafür sind Bakterien, die den Zahnhalteapparat angreifen. Entzündliche Veränderungen von Zahnfleisch und zahntragenden Kieferknochen können unbehandelt zu vorzeitigem Zahnverlust führen.

Reagieren Sie frühzeitig! Die Zahnarztpraxis Anja Gürtler berät Sie gern.

Ästhetische Zahnmedizin

Die ästhetische Zahnmedizin bietet heute viele Möglichkeiten, die Zahnstellung, die Farbe der Zähne und den Zustand des Zahnfleisches deutlich zu verbessern.

Fehlende Zähne, abgebrochene Zahnteile, starke Verfärbungen oder auffallende Gold- oder Amalgamfüllungen wirken oft störend. Mit Vollkeramikkronen, Keramikfüllungen, Veneers, Inlays, Onlays und Bleaching erfüllt Ihre Zahnarztpraxis Anja Gürtler sämtliche Ansprüche an moderne Zahnästhetik. Denn: Für den ersten Blick gibt es keine zweite Chance. Und dieser erste Blick fällt auf das Gesicht des Menschen – auf seinen Mund, seine Zähne, sein Lächeln.

In zahnästhetischen Fragen berät Sie die Zahnarztpraxis Anja Gürtler gern.

Funktionsdiagnostik mit Schienentherapie

Die Grundlage für jede Bewegung unseres Unterkiefers ist ein intaktes Kiefergelenk und eine funktionierende Kaumuskulatur. Ist die Funktionsfähigkeit von Kiefer und/oder Muskulatur gestört, sind Kiefergelenksbeschwerden und schmerzhafte Verspannungen bis hin zu migräneartigen Kopfschmerzen vorprogrammiert.

Nicht selten leiden Menschen mit Dysfunktionen in Kiefergelenk und -muskulatur an nächtlichem Zähneknirschen oder -pressen. Schlimmstenfalls kann dauerhaftes Knirschen die Beschädigung oder gar den Verlust der vorhandenen Zahnsubstanz bedeuten.

Wir gehen jedem Knirschen auf den Grund

Ob Ihre Beschwerden stressbedingt sind oder an einer ungleichmäßigen Bisshöhe liegen, muss in jedem Fall funktionsdiagnostisch untersucht werden. In einer umfassenden Funktionsanalyse nach dem DIR®-System zur Früherkennung von Störungen an Kiefergelenk und Zähnen wird die Ursache Ihrer Beschwerden erfasst.

Im Anschluss an die Diagnostik fertigt unser Partner, die Zahntechnik am Graben, eine exakt an Ihre Bedürfnisse angepasste Kunststoffschiene, die Zähne, Muskulatur und Kiefergelenk sofort entlastet und Ihnen zu einem beschwerdefreien Alltag verhilft.

Behandlung von Angstpatienten

Die Angst vorm Zahnarzt ist ein komplexer Gemütszustand, mit dem sehr behutsam umgegangen werden sollte. Ein großes Maß an Empathie und Feinfühligkeit sind daher Voraussetzung für den Umgang mit Patienten, welche Angst vor zahnärztlichen Behandlungen haben.

Zahnarztangst ist keine Seltenheit

Die Angst vorm Zahnarzt ist gewiss keine Seltenheit. Nur die wenigsten Menschen sind von der Zahnarztangst völlig befreit und gehen unbesorgt zu Kontrolluntersuchungen oder Behandlungen. Die große Masse der Menschheit hat glücklicherweise dennoch nur leichte Ängste und die allerwenigsten eine schwerwiegendere Angststörung, die als Dentalphobie bezeichnet wird. Kaum eine andere ärztliche Behandlung wird mit so viel Angst vor Schmerz verbunden, wie der Besuch beim Zahnarzt.

Woher kommt die Angst vorm Zahnarzt?

Die Angst vorm Zahnarzt hat meist mehrere Gründe. Eine negative Erfahrung in Verbindung mit dem behandelnden Arzt in der Kindheit ist eine häufige Ursache. Frühere traumatische Erlebnisse sind in den Köpfen der Patienten eingebrannt. Hinzu kommen oft Erwartungsängste, welche aus Unsicherheit resultieren. Diese kommen zustande, weil der Patient vor der Behandlung nicht weiß, ob diese vielleicht mit Schmerzen verbunden ist. Auch die Beobachtung von Personen in schmerzhaften Behandlungen können Ängste auslösen. Zusätzlich tritt die Angst vor völligem Kontrollverlust zu den Befürchtungen hinzu.

Aber auch für den Arzt ist Zahnarztangst belastend. Er steht unter besonderem Druck und Stress, den Patienten nicht weiter zu verängstigen. Neben der Arbeit, die er zu erbringen hat, muss auch der Patient beruhigt werden. Eine Doppelbelastung, mit welcher viele Zahnärzte jedoch umzugehen wissen.

Für den Angstpatienten ist es wichtig, dass der Arzt das nötige Einfühlungsvermögen mit sich bringt. Der erste Weg ist, die Angst des Patienten frühzeitig zu erkennen, eventuell auch bereits bei der Terminvergabe zu erfragen. So kann mehr Zeit für die Behandlung eingeplant werden. Weitere hilfreiche Tipps sind:

  • Den Patienten schützen: Der Patient sollte niemals allein gelassen werden, damit ein Gefühl der Sicherheit entstehen kann.
  • Möglichkeit der Entspannung bieten: Der Patient sollte die Möglichkeit haben sich hinzulegen, um zu entspannen.
  • Körperkontakt: Sofern es dem Patienten genehm ist, kann Körperkontakt aufgenommen werden, zum Beispiel durch Händehalten.
  • Atmung: Der Patient soll sich auf eine ruhige und entspannte Atmung konzentrieren. Gegebenenfalls sollte der Arzt dies unterstützen.
  • Trinken: Der Patient sollte die Option geboten werden, Wasser zu trinken
  • Sinne wahrnehmen: Der Patient sollte sich auf seine Sinne konzentrieren und die reale Wahrnehmung unterstützen.

Die richtige Kommunikation mit Angstpatienten

Die Kommunikation mit dem Patienten ist der Hauptanteil, der die Angst bestärkt oder auch verringern kann. Prinzipiell sollte der Arzt immer die Ruhe bewahren und mit ruhiger Stimme zum Patienten sprechen. Auch dass der Arzt gut zuhören kann, ist wichtig, um dem Patienten das nötige Maß an Vertrauen zu vermitteln. Unterstützend können Gesten und verbale Zustimmung genutzt werden, wie Kopfnicken, das Nachfragen bei Unsicherheiten und das Reflektieren des Gesagten.

Zur Vermeidung von Angst ist es wichtig, dass offen mit dem Patienten kommuniziert wird. Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten sollten zum Beispiel genau erklärt werden. Dies gibt dem Patienten ein Gefühl von Kontrolle und Sicherheit, was zur Reduzierung von Ängsten führt. Dem Kontrollverlust kann Einhalt geboten werden, wenn mit dem Patienten ein Signal ausgemacht wird, bei welchem die Behandlung unterbrochen wird. Die Kontrollmöglichkeit gibt dem Patienten zusätzlich Sicherheit und schafft außerdem Vertrauen zum Arzt.

Dialoge mit dem Patienten

Die richtige Wortwahl und die Stimmmelodie sind sehr wichtig, um den Patienten nicht zu beunruhigen. Der Arzt sollte von vornherein negativ konnotierte Wörter wie „Schmerz“ oder „bohren“ vermeiden. Die Unterhaltung muss stets positive Züge haben. Im Folgenden einige Kommunikationsbeispiele:

  • Argumentieren über die Angst vermeiden: Sätze wie „Das wird schon wieder.“, sind unangebracht und helfen dem Patienten nicht.
  • Vorab die Angst hinterfragen: „Ging Ihnen das schon immer so? Woher kommt Ihre Angst?“. Das hilft dem Patienten sich mitzuteilen und gibt ihm die Möglichkeit sich zu entlasten.
  • Niemals belehren: Sätze wie „Sie hätten früher kommen sollen!“ oder „Machen Sie keine große Sache daraus.“ vermindern das Vertrauen des Patienten zum Arzt.
  • Probleme nicht bagatellisieren: Aussagen wie „Das ist kein Problem.“, oder „Davor brauchen Sie keine Angst haben.“, sind unangebracht.
  • Positive Suggestionen: „Nach einer erfolgreichen Behandlung wird es Ihnen besser gehen und Sie gehen künftig entspannter zum Zahnarzt.“ sind geeignete positive Dialoge mit dem Patienten.
  • Explorieren positiver Erlebnisse: Fragen wie „Was brauchen Sie, damit es Ihnen besser geht?“ oder „Wie könnten Sie Vertrauen in die folgende Behandlung gewinnen?“ helfen dem Patienten sich dem Arzt zu öffnen und schieben den Fokus auf positive Erlebnisse.
  • Über Empfindungen sprechen: Der Patient sollte nach der Behandlung nach seinen Empfindungen gefragt werden. Eine Signalisierung, dass das Gesagte verstanden wurde, ist die angemessene Reaktion.
  • Loben: Auch wenn dies bei Kindern einfacher möglich ist, ist es auch bei Erwachsenen nötig und wird geschätzt. Sätze wie „Ich bin froh, dass wir das gemeinsam geschafft haben.“, oder „Es ist toll, dass Sie trotz Ihrer Angst in meine Praxis gefunden haben.“ verschaffen dem Patienten ein positives Gefühl.

Hypnose bei Zahnarztangst

Eine positive Wertschätzung des Patienten und ebenso ein empathisches Hineinversetzen in die Sichtweise des Patienten sowie Akzeptanz gegenüber der Angst sind sehr wichtig. Dennoch helfen bei schwerwiegenden Fällen von Angstpatienten nicht immer die genannten Maßnahmen.

Manchmal sind spezielle Methoden wie zum Beispiel Hypnose nötig, um bei einigen Menschen überhaupt eine Untersuchung oder eine Behandlung zu ermöglichen. Der Patient wird hierbei in einen tiefen Zustand der Entspannung versetzt. Angenehme Erinnerungen und Gefühlszustände aus positiven Situationen werden hervorgerufen, sodass die negativen Einflüsse von außen weniger wahrgenommen werden.

Stefanie Hoder

Über die Autorin: Stefanie Hoder ist für die Dürrschmidt Dentalhandels GmbH, welche einen Online-Shop für Dentalbedarf betreibt, in der Redaktion tätig. Recherchen und Kooperationen im Bereich Zahngesundheit gehören zu den bevorzugten Themengebieten.